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Ablauf einer freien Trauung

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- Was ist eine freie Trauung?

Ablauf einer freien Trauung

- Rituale für freie Trauungen
- Preis uns Kosten einer freien Trauung
- Gebühren für Musik bei einer freien Trauung
- Wo & wann frei trauen lassen?
- Unterschied "freie Trauung" - "kirchliche Trauung"
- Unterschied "freie Trauung" - "standesamtliche Trauung"
- Tipps zum planen Eurer freien Trauung

Der Ablauf einer freien Trauung ist prinzipiell nicht festgelegt. Die Trauungszeremonie kann völlig außerhalb jeder Norm liegen und auf Euch und Euer Lebensgefühl und die Art wie Ihr die Trauung feiern wollt zugeschnitten sein.

Viele Paare verwenden das Gerüst einer klassischen Hochzeitszeremonie und gestalten dieses nach ihren eigenen Vorstellungen um. Das macht auch Sinn, denn das Rad muss nicht immer neu erfunden werden. Hier sind die pauschalen Angebote der Zeremonienleiter sehr hilfreich.

Auch Euch ist wahrscheinlich in grob Zügen der Ablauf einer standesamtlichen Trauung und einer kirchlichen oder christlichen Trauung bekannt. Es sind Zeremonien die sich in ihrer Bedeutung gleichen. Nach der Trauungszeremonie ist das Paar miteinander verheiratet. Entweder vor dem Gesetz und Staat oder im Glauben und der jeweiligen Glaubensgemeinschaft.

Auch bei der freien Trauung seid Ihr wie bei allen anderen Hochzeitszeremonien am Ende durch ein Versprechen, einen Segen oder durch Rituale miteinander verbunden. Mit dem schon bekannten Unterschied dass Ihr Euch den Ablauf der Trauung selbst aussuchen könnt.

Hier ein grober Rahmen einer freien Trauung der an die Abläufe am Standesamt und in der Kirche angelehnt ist:

- Einzug
- Ansprache, Rede, Gedichte
- Ringübergabe
- Trauungsfrage
- Tauschen der Ringe
- Rituale
- Unterschreiben der Trauurkunde
- Bestätigung der Trauung / Segen des Paares
- Kuss
- Auszug des Paares

Hier der Ablauf etwas detaillierter da sich die Möglichkeiten und die Individualität einer freien Trauung nicht in Überschriften ausdrücken lässt.

Einzug der Brau und des Bräutigam

Der Einzug
Der Einzug ist eines der wunderbaren Rituale ohne den sich viele Paare keine Hochzeitszeremonie vorstellen können. Es ist der offizielle Beginn der Trauung und ein sehr schöner und emotionaler Moment bei dem das Paar in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt wird.

Wer und in welcher Reihenfolge einzieht, ob jeder für sich, nur die Braut oder Braut und Bräutigam gemeinsam oder ganz anders ist Euren Wünschen überlassen.

Auch das Wie kann bereits ein Zeichen Eurer Freude und Einzigartigkeit sein. Ein Spalier der Gäste die ein Dach aus Rosen, Tüchern oder Laserschwertern bilden, lässt Eure Gäste teilhaben und es macht auch noch Spaß

Eine großzügige eher klassische Variante des Einzuges wäre:
- Musik beginnt - Beide Trauzeugen kommen gemeinsam als Erste
- Danach der Bräutigam mit seiner Mutter oder seinem besten Freund oder Freunden.
- Die Braut, etwas später, eventuell mit einem eigenen Musikstück, mit Blumenmädchen die Blütenblätter streuen. Sie wird geführt vom Vater der Braut der seine Tochter mit einigen Worten an den Bräutigam übergibt.
- Das Paar und die Trauzeugen setzen sich, die Musik hört auf zu spielen.

Ansprache, Rede, Gedichte

Nach dem Einzug beginnt die Trauung mit der Begrüßung alle Anwesenden durch den oder die von Euch gewählten Trauredner oder Hochzeitsredner, freien Redner, freien Theologen oder Ritualbegleiter. Die Traurede oder Hochzeitsansprache ist ein zentraler Teil der freien Trauung. Eine Hochzeitsrede kann getragen, erzählend aber auch humorvoll und fröhlich sein. Es darf gelacht, hemmungslos geweint und auch applaudiert werden.

Sie enthält meist das Kennenlernen des Paares. Es wird über die Liebe und Eure Liebe im Besonderen gesprochen. Eventuell werden Anekdoten aus Eurer Liebesgeschichte oder Kindheit erzählt. Auch das Zusammenleben in der Ehe kann ein humorvoller Teil der Rede sein. Gedichte, Zitate und Sprüche runden als lyrische Teile die Ansprache ab.

Die Art der Rede und vor allem ihr Inhalt werden vorab mit dem Zeremonienleiter oder der Zeremonienleiterin Eurer Wahl besprochen und vereinbart.

RingübergabeRingübergabe
Wenn Ihr Euch während der Zeremonie Ringe anstecken wollt dann ist die Ring-Übergabe vielleicht etwas das Ihr zelebrieren wollt. Natürlich können die Ringe von Anfang an griffbereit liegen oder einfach nur von einem der Trauzeugen übergeben werden. Das ist auch eine Ring Übergabe.

Es geht jedoch auch romantischer. Besonders beliebt ist, dass ein Kind durch die Reihen der Gäste geht und die Ringe dem Brautpaar überreicht. Es wurden auch schon Hunde mit den Ringen um den Hals gerufen oder ferngesteuerte Gefährte und Drohnen gesehen.Das feierliche bringen der Ringe von jemand der Euch wichtig ist, eventuell mit Musik würdigt die Ringe die Euch verbinden werden.

Ringsegnung
Die Ringe sind das Symbol Eurer Verbundenheit die jedem anderen Menschen zeigen "Ich ich liebe einen Menschen mit dem ich verbunden bin". Sie sind unsichtbar miteinander verbunden so wie Ihr das seid. So kann man auch mit einem Segen die Ringe bevor sie angesteckt werden mit einander verbinden.

Das verbinden der Ringe kann ein Segen des Zeremonienleiters sein, aber auch ein Segen von Familienmitgliedern z.B. den Vätern oder/und den Müttern des Paares. Das kann auf viele Arten geschehen. Das weitergeben der Ringe unter den Eltern und jeder spricht einige Worte (Wünsche für das Paar) Es kann von dem/der oder denen die dem Paar die Ringe übergeben ein vorbereiteter Text gelesen oder Lied gesungen werden.

Das Segnen der Ringe kann auch von den Familien gemeinsam erfolgen. Es wäre das Zeichen dass das Paar auch nach der Verbindung, sichtbar durch die Ringe, die Unterstützung aller Familienmitglieder beider Familien für den Bund und die Zukunft haben.

Tauschen - anstecken der RingeRing anstecken, Ringe tauschen
Die Ringe sind das sichtbare Zeichen Eurer Verbundenheit. Das tauschen der Eheringe oder das sich gegenseitige anstecken der Trauringe macht diese Verbundenheit für jeden sichtbar.

Die Ringe können vor oder nach der Trauungsfrage aber auch mit der Trauungsfrage angesteckt werden. Dem Partner nach dessen "Ja" gleich den Ring anzustecken" oder sie in einem eigenen Teil der Zeremonie - meist nach der Trauungsfrage - sich gegenseitig anstecken.

Trauungsfrage
Die Trauungsfrage ist die feierliche und offizielle Frage an jeden von Euch ob Ihr von nun an verbunden durchs Leben gehen wollt.

Ihr könnt den Inhalt wozu Ihr "Ja" oder "Ja ich will" sagt selbst bestimmen. Versprecht euch das was Ihr wollt. Versprecht Euch z. B. 10 Jahre gemeinsam durchs Leben zu gehen und wenn es dann noch passt und Ihr Euch noch immer liebt noch einmal zu heiraten. Freie Trauung heißt wirklich sich nach den eigenen Wünschen frei trauen zu können. 😊

Natürlich geht auch klassisch "bis dass der Tod euch scheidet". Es ist Euer ganz persönliches Versprechen das Ihr Euch vor der Familie und Freunden gebt. Das macht diesen Moment auch zu etwas ganz besonderem und zu einem der emotionalsten der Trauungszeremonie.

Und deshalb, bei allem Humor den eine freie Trauung verträgt, ist diese Frage ausschließlich und ernsthaft positiv zu beantworten.

Rituale
Rituale sind Handlungen die man setzt um eine Wirkung oder ein Ergebnis zu erzielen. Für Wünsche die eine Wirkung haben sollen. Um beschützt zu werden, das Glück oder ein langes gesundes Leben zu erwirken werden spirituelle Rituale ausgeführt. Um die Partnerschaft und die Verbindung zu stärken werden verbindende Rituale durchgeführt.

Beispiele für spirituelle Rituale:
Tauben fliegen lassen, Luftballone fliegen lassen. Etwas mit Symbokraft verbrennen um seine Energie frei zusetzen. Es können die Elemente zu Hilfe gerufen werden. Auch reinigen durch Rauch gehört dazu.

Beispiele für weltliche Rituale:
Anzünden der Hochzeitskerze oder Traukerze. Sand zusammenleeren bzw. mischen. Wunschbänder an einen Hochzeitsbaum binden.

Wir haben"Rituale für freie Trauungen" für Euch zusammengestellt und beschrieben. Verwendet sie so wie sie beschrieben sind oder ändert sie nach Euren Wünschen und Ideen.

Unterschreiben der Trauungsurkunde
Das unterschreiben einer Trauungsurkunde, oder auch Hochzeitsurkunde, ist auch ein Ritual das gerne vom Standesamt übernommen wird. Zeremonienleiter haben meist einige Varianten zur Auswahl. Wenn Euch die Vorlagen nicht gefallen dann spricht sicher nichts dagegen dass Ihr Euch selbst eine Urkunde gestaltet.

Nehmt schönes Papier und druckt in einer Schriftart die Euch gefällt. Zeichnet etwas darauf oder schreibt sie mit der Hand. Die Hochzeitsurkunde ist ein Teil der freien Trauung der Euch als Erinnerung bleibt.

Besonders schön ist es, wenn nachdem Ihr und die Trauzeugen unterschrieben haben der Zeremonienleiter noch ein Siegel mit Siegelwachs aufbringt. Dazu kann man Siegelringe genauso verwenden wie selbst gestaltete Stempel. Ein Stempel kann angefertigt oder fertige Rohlinge mit den Initialen oder einem Familienwappen graviert werden.

Bestätigung der Trauung/Segen des Paares
Der Abschluss der Hochzeitszeremonie. Ein schöner Abschluss mit guten Wünschen vom Zeremonienleiter für den weiteren Lebensweg. Ein weltlicher, spiritueller oder religöser Segen beendet diesen so wichtigen Moment auf eine ganz besonders schöne Art. Dazu kann dem Paar ein Tuch oder Schal über die sich haltenden Hände gelegt werden oder das Ritual des Handfastings durchgeführt werden.

Meistens wird auch eine freie Trauung mit den Worten "Ihr Seid nun Mann und Frau" oder/und "du darfst die Braut jetzt küssen" beendet.

Der Kuss
Gratuliere zur Beherrschung wenn du die Braut bis jetzt nicht geküsst hast. Aber jetzt darfst und musst du!

Auszug des Paares
Der Auszug kann wie der Einzug ein eigenes Erlebnis werden. Die Möglichkeiten und Varianten sind auch hier vielfältig.

Schön ist es wenn alle, vom Zeremonienleiter angeleitet, schreien "Das Paar es lebe: HOCH - HOCH - HOCH" es wird applaudiert, Reis auf das Paar und Hüte in die Luft geworfen. Ein Spalier der Gäste für das Paar rundet den Auszug für das Paar auf besondere Weise ab.

★ DANN SEID IHR VERHEIRATET ★

Wir vom Team Zeremonienleiter wünschen Euch jetzt schon alles nur erdenklich gute für Euren gemeinsamen Lebensweg und bleibt Glücklich wie an Eurem Hochzeitstag.

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