Was geschieht bei einer Feuerbestattung

Bei der Feuerbestattung, Einäscherung oder Kremation, wird der Leichnam in einem Krematorium verbrannt. Bei ca. 800 Grad Celsius wird der Leichnam nicht ganz eine Stunde verbrannt bis nur noch die Knochen übrigbleiben. Alles andere verbrennt rückstandslos.

Die Knochen werden nach der Einäscherung von unverbrennbaren Teilen des Sarges (Scharniere, Griffe,..) und auch des Körpers (Zahnersatz, künstliche Gelenke, Metallschienen,...) befreit und gemahlen.

Die zurückbleibende Asche wird in eine schlichte Aschenkapsel gefüllt und versiegelt. Eine Aschenkapsel wird für die Trauerfeier meist in eine ansehnliche Überurne eingelegt. Die Überurne kann nach dem Geschmack der Hinterbliebenen aus verschiedenen Materialien und unterschiedlich geschmückt und bemalt sein.

Die wenigsten Krematorien bieten die Möglichkeit im Anschluss an eine Abschiedsfeier im Krematorium beim Einbringen des Sarges in den Kremationsofen anwesend zu sein.

Die Urnenbeisetzung

Die Urnenbeisetzung findet meistens auf einem Friedhof in einem Grab statt. Das kann auch ein kleineres sogenanntes Urnengrab sein aber auch in einer Urnennische oder einer Urnenwand. Neue Gesetze erlauben es Urnen im eigenen Garten beizusetzen oder sie mit nach Hause zu nehmen, wo die Verstorbenen im Kreis der Familie Ihre letzte Ruhestätte erhalten.

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