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Was ist ein Trauerredner oder Grabredner?

Ein weltlicher Trauerredner, hält eine Trauerrede oder einen Nachruf als Ansprache bei Trauerfeiern, Begräbnissen und Beerdigungen. Die Art der Abschiedsfeiern ist unterschiedlich benannt, so können es auch Urnenbeisetzungen, Abschiedszeremonien, Abdankungen oder Verabschiedungen sein. Trauerredner oder Grabredner ist der meistgewählte Begriff für diesen Beruf. Sie werden jedoch auch als Bestattungsredner, Nachrufredner, Nachrufsprecher und in der Schweiz als Abdankungsredner bezeichnet.

Wann buche ich einen Trauerredner?

Einen weltlichen Trauerredner oder Trauerrednerin kann man für weltliche und für religiöse Begräbnisse buchen. Die Buchung erfolgt meistens über den Bestatter bei der Bestellung der Bestattung, kann aber auch direkt erfolgen. Trauerreden werden für alle Hinterbliebenen gehalten, die das möchten. Es muss dazu niemand aus seiner Kirche oder Glaubensgemeinschaft ausgetreten sein. Geistliche wie Priester, Pfarrer oder Diakone sind oft nicht so geübt im Verfassen und halten von Reden. Deshalb ist es sinnvoll einen Profi für den Nachruf zu einer christlichen Einsegnung hinzuzuholen.

Viele haben schon einen Trauerredner bei einer Beerdigung erlebt und waren von der Art wie würdigend ein Abschied sein kann begeistert. Wenn dann ein Todesfall in der Familie eintritt, möchte man sich ebenso würdig wie schön Verabschieden. Deshalb wird es immer beliebter einen Nachrufredner für eine Trauerfeier zu buchen.

Was kostet ein Trauerredner?

Die Höhe des Honorars ist davon abhängig, ob sie einen Trauerredner in Deutschland, Österreich oder Schweiz buchen und in welcher Region. Im Preis ist nicht nur die Rede enthalten, sondern auch Vorarbeiten und die Kosten für Anfahrt, Rückfahrt, Administration, Kleidung, Telefonate und dergleichen mehr. Das Gehalt ist nicht sein Verdienst. Von den Einnahmen müssen ca. 40% - 50% an Steuern bezahlt werden. Abzüglich der Nebenkosten bleiben von einem Bruttohonorar weniger als die Hälfte über.

Die Trauerrede - Nachruf - Nekrolog

Eine Trauerrede besteht aus mehreren Teilen. Der Reihe nach sind das: Begrüßung, Einleitung, allgemeiner Teil, Nachruf, Abschluss und Verabschiedung. Der Rahmen wird vom Trauerredner bzw. Trauerrednerin gestaltet und an den Kern der Rede, den Lebenslauf, angepasst. Es kann bei einem weltlichen Begräbnis auch ein Gebet gesprochen werden oder aus der Bibel und anderen heiligen Schriften vorgetragen werden. Die Informationen für den Lebenslauf werden von der Familie und den Angehörigen zur Verfügung gestellt.

Informationen für die Trauerrede

Für den Rückblick auf das Leben und die Würdigung des Lebens, der beruflichen und privaten Leistungen, benötigt der Trauerredner ausreichende Informationen von den Hinterbliebenen. Die können per Telefon besprochen werden. Einfacher wird es, wenn ein Fragebogen vor dem Telefonat ausgefüllt wird. Am besten ist es den Inhalt in einem persönlichen Gespräch mit den Hinterbliebenen zu besprechen.

In einem persönlichen Gespräch erhält der Redner das beste Bild von dem Menschen, über den er reden soll. Dadurch kann die Rede dann sehr persönlich gestaltet werden. Es ist möglich, dass dann bei den Trauergästen der Eindruck entsteht, dass der Redner den oder die Verstorbene gekannt hat.

Wichtig ist, dass die Angehörigen Ehrlich sind. Nur dann ist eine würdige Formulierung möglich die niemanden irrtümlich brüskieren, kränken oder bloßstellen kann. Es wird dadurch vermieden, dass bei er Trauerfeier die Trauergäste die Stirn runzeln, den Kopf schütteln oder die Augen verdrehen, weil das Gesagte nichts mit der Person zu tun hat.

Inhalt und Ablauf einer Trauerrede

Ein Trauerredner achtet besonders darauf, dass der Inhalt der Rede würdigend und pietätvoll ist. Es wird dem Toten immer gebührender Respekt entgegengebracht. Ebenso wird die Familie mit Respekt erwähnt und vor möglichen verbalen Angriffen geschützt. Es soll niemand heiliggesprochen werden aber auch nichts übermäßig Schlechtes gesagt werden.

In der Trauerrede geht es ausschließlich um die Verstorbenen, ihr Leben und der Bedeutung für die Menschen im Umfeld. Die einzelnen Lebensabschnitte werden angesprochen aber im Sinne einer würdigenden Verabschiedung nicht immer alles gesagt. Jeder hat seine Persönlichkeit und die muss nicht ungeschliffen präsentiert werden.

Der Ablauf einer Trauerfeier, Abdankung oder Beerdigung und die gewünschte Musik werden vorab mit allen die an der Trauerfeier mitwirken besprochen. Lieder, die eine ganz bestimmte Bedeutung haben, werden in die Rede integriert.

Fazit

Eine Beerdigung, Trauerfeier oder Abdankung wird mit einem ausgebildeten, eventuell zertifizierten Trauerredner zu einem besonders persönlichen Abschied. Es wird immer eine würdigende und pietätvolle Trauerrede sein, voller Respekt gegenüber dem oder der Verstorbenen und den Angehörigen. Ein Nachruf ist als Ergänzung auch für Einsegnungen, Messen und andere religiöse Abschiedszeremonien bestens geeignet.

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