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Es ist der schönste Tag in deinem Leben. Dieser soll natürlich für immer in Erinnerung bleiben. Um das zu ermöglichen braucht es den idealen Hochzeitsfotografen.

Aber wie findest du den richtigen Fotografen für deine Hochzeit? Und wie viel darf bzw. sollte er kosten?

Um diese Fragen zu beantworten und dir ein wenig Druck von den Schultern zu nehmen, haben wir diesen Leitfaden für dich verfasst. Dabei spielt es selbstverständlich keine Rolle, ob du standesamtlich oder kirchlich heiraten willst, oder eine freie Trauung vorziehst.

Du erfährst in diesem Artikel unter anderem:

  • Was einen guten Hochzeitsfotograf ausmacht
  • Die Kosten eines professionellen Hochzeitsfotografen
  • Wie du einen Fotografen in deiner Nähe findest

Fotograf mit fotografiert das Brautpaar

Das muss der Hochzeitsfotograf drauf haben

Ein guter Hochzeitsfotograf muss vor allem eines können: zuhören.

Schon klar, er muss auch sein Handwerk verstehen und unvergleichliche Bilder knipsen können. Aber der begabteste Fotograf der Welt bringt dir nichts, wenn er die Persönlichkeit des Brautpaares nicht erfassen kann.

Kurz gesagt: Die Chemie zwischen dir und dem Hochzeitsfotografen muss stimmen.

Um das zu testen, führt kein Weg daran vorbei, sich mit mehreren Dienstleistern persönlich zu unterhalten. Nur so kann man beurteilen, ob es sich um den Richtigen handelt.

Wir empfehlen, zumindest mit drei verschiedenen Hochzeitsfotografen Kontakt aufzunehmen, bevor du dich endgültig entscheidest.

Diese Dinge solltest du beim Erstgespräch beachten

Damit du souverän durch das Erstgespräch kommst, haben wir hier ein paar Punkte für dich vorbereitet. Diese helfen dir dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen. Sodass du letzten Endes den besten Fotografen für deine Hochzeit findest.

1. Stellt er mehr Fragen als du?

Natürlich hat das Brautpaar einige Fragen an einen Dienstleister. Das bedeutet aber nicht, dass nur der Hochzeitsfotograf die ganze Zeit über am Wort sein sollte. Viel wichtiger wäre es, wenn er die Frage stellt. Denn wie oben schon erwähnt, muss der Anbieter vor allem ein guter Zuhörer sein.

2. Kann er einen Ersatz anbieten?

Leider kommt es hin und wieder vor, dass der Hochzeitsfotograf am wichtigsten Tag verhindert ist. Entweder durch Krankheit oder andere persönliche Umstände. Sofern er einen vergleichbaren Ersatzmann/Ersatzfrau im Petto hat - bei dem die Chemie ebenfalls stimmt - kann die Hochzeit ohne Probleme verlaufen. In der Regel kennen sich die Dienstleister der Branche untereinander und haben kein Problem damit, andere Fotografen für den Notfall zu empfehlen.

3. Wie sieht der Ablauf aus?

Der größte Unterschied zwischen echten Hochzeitsfotografen und normalen Fotografen ist, dass der Spezialist schon genau weiß, wann er wo während der Zeremonie zu sein hat. Darüber hinaus sollte der Hochzeitsfotograf ein Vorshooting mit dem Brautpaar machen. Nur so kann er die einzigartige Persönlichkeit der Liebenden verstehen und am großen Tag auch für die Ewigkeit festhalten.

4.Sind Referenzen vorhanden?

Ein Hochzeitsfotograf ohne Referenzen - besonders im hochpreisigen Segment - ist ein No-go. Ohne Bilder von bisherigen gelungenen Hochzeiten kannst du niemals fachgerecht beurteilen, ob dir die Arbeit des Anbieters überhaupt gefällt.

Fotograf mit fotografiert die Hochzeitsgesellschaft

Wie viel kostet ein Hochzeitsfotograf?

Die kurze Antwort ist: “Es kommt darauf an!”

Es gibt Brautpaare, die nur ein paar Hundert Euro für ihre Hochzeitsfotos hinblättern wollen und jene, die ohne Probleme mehrere Tausend Euro bezahlen (z.B. wenn sie zusätzlich ein Hochzeitsvideos möchten).

Als grober Durchschnittspreis für Hochzeitsfotografen lässt sich etwa 2.000,- Euro angeben. Das mag dir im ersten Moment viel erscheinen, darum lass uns dir kurz erläutern, woraus sich der Preis zusammensetzt.

So setzt sich der Preis für Hochzeitsfotografen zusammen...

Wie bei allen Selbstständigen sind es auch bei Hochzeitsfotografen die versteckten Kosten, die mit ins Gewicht fallen. Es sind nicht “nur” die paar Stunden am Hochzeitstag, an denen der Fotograf tatsächlich arbeitet.

Ganz im Gegenteil. Es fängt schon bei den ersten Gesprächen an, die der Dienstleister mit dem Brautpaar halten muss, um ein besseres Gefühl für die Sache zu bekommen und schlussendlich auch das bestmögliche Ergebnis zu liefern.

Nachdem euch der Fotograf eures Vertrauens dann die gesamte Feier über begleitet hat, geht die Arbeit erst richtig los. Denn die abschließende Bildbearbeitung kann sich niemand so einfach aus dem Handgelenk schütteln.

Mehrere Tausend Bilder müssen erst einmal bewertet, aussortiert und bearbeitet werden. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Denn professionelle Bildbearbeitungsprogramm haben ihren Preis. Darüber hinaus muss der Fotograf auch sein sündhaft teures Equipment - ohne dem die Fotos nur halb so gut aussehen würden - indirekt in Rechnung stellen.

Spätestens jetzt wirst du erkannt haben, dass sich Hochzeitsfotografen keine goldene Nase verdienen, nur, weil sie dir €2.000,- für eine ganztägige Feier in Rechnung stellen.

Du kannst also beruhigt sein. Ein seriöser Fotograf ist nicht daran interessiert, möglichst schnell Geld aus deiner Hochzeit zu schlagen.

Unter uns gesagt:

Wie bei fast allem im Leben bekommt man auch beim Hochzeitsfotografen das, wofür man bezahlt. Wer weniger Budget zur Verfügung hat, darf sich auch keinen Premium Service erwarten.

Nicht jeder braucht eine gewaltige Feier mit allen Extravaganzen. Befolge einfach die Tipps aus diesem Artikel und es wird dir definitiv leichter fallen, den passenden Anbieter für deinen großen Tag zu finden.

Hier noch eine Liste, mit den wichtigsten Punkten für dich zusammengefasst:

  • Der Fotograf muss vor allem zuhören können.
  • Stelle sicher, einen Ersatz für den Notfall zu haben.
  • Achte auf gute Referenzen.
  • Rechne mit etwa 1.000 Euro im Low-Budget Bereich.
  • Grob geschätzt kostet dir der Hochzeitsfotograf allerdings 2.000 Euro, wenn er dich den ganzen Tag begleiten soll.
  • Nutze Zeremonienleiter um Hochzeitsfotografen in deiner Nähe zu finden.

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